Blogger Basics: 5 Instagram Tipps – Bilder, Follower, Kommentare

Die App Instagram startete damals mit der Intention, Momentaufnahmen mit Freunden zu teilen und sozusagen ein mobiles Bilder-Tagebuch für die Öffentlichkeit zu führen. Was sich daran geändert hat? Einiges. Instagram ist nicht mehr nur eine App für die alltäglichen Momentaufnahmen, sondern für Inspirationen, Austausch und Updates von Freunden und Familie. Für die meisten Blogger und auch Unternehmen, ist Instagram zusätzlich auch noch eine Werbeplattform geworden. Ob es nun um die neuesten Posts geht, oder um Produktplatzierung und Ankündigungen: Instagram kann eine große Audience erreichen und wie ihr das ganze Pushen könnt, verrate ich euch mit meinen Instagram Tipps.

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5 Instagram Tipps: Bildsprache, Follower, Feed

Damit schon mal eins gesagt ist: Instagram könnt ihr nur durch Eigeninitiative pushen, wenn ihr A.) Zeit habt und B.) Geduld. Letzteres ist meist sogar noch schwieriger zu erlangen als ersteres. 😉 Ich hoffe ich kann euch mit meinen 5 Instagram Tipps ein wenig weiterhelfen, die ich mit den Jahren beobachten konnte. Teilweise mit einem großen Augenzwinkern. 😉

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  1. Die Bildsprache auf Instagram: Hier geht alles ganz getreu nach dem Motto – „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Wo Instagram anfänglich dafür da war, Schnappschüsse mit seinen Freunden zu teilen, setzten die User jetzt auf Kunst, Einheitlichkeit und Selbstdarstellung. Das führt meist dazu, dass für jedes Bild die gleiche Bearbeitung genutzt wird, der gleiche Winkel, das gleiche Thema. Es gibt Instagrammer die nur Landschaft oder Architektur fotografieren, nur Mode, nur Beauty oder nur Fitness. Es gibt auch diejenigen, die einen guten Misch aus verschiedenen Bereichen machen, jedoch muss dort für den Gesamt-Feed der Filter und die Bearbeitung stimmen.
  2. Follower auf Instagram: Wer in den Anfängen seines Instagram-Feed steht weiß: Follower kommen nicht von heute auf morgen, Follower muss man „mit Sympathie anlocken“, „durch Bildsprache begeistern“, „anwerben“ oder „sich verdienen“. Vier Verben die für die verschiedenen Arten von Instagram Accounts stehen. Die erste Methode, Follower durch Sympathie zu begeistern ist meines Erachtens die Schönste. Wer nicht nur schöne Bilder macht, sondern auch noch sympathische Texte dazu verfasst und sich einfach gut verkauft, der hat sicherlich nach einiger Zeit ein paar wertvolle Follower zusammen, die gerne folgen, also auch gerne liken und kommentieren. Wenn man hingegen Follower durch Bildsprache begeistern will, braucht man nicht nur ein Händchen für die Fotografie, sondern auch für die Bearbeitung. Es gibt einige Accounts, denen ich einfach nur gerne folge, weil ich ihre Bilder liebe – wie beispielsweise von Ohh Couture (okay, hier spielt auch Sympathie mit ein), aber dort stimmt einfach die Bildsprache und die Bilder sind nicht nur stimmig, sondern auch interessant. Viele Instagrammer machen Gewinnspiele und werben bzw. locken somit eine potentielle Leserschaft an. Das ist vielleicht nicht die sauberste Methode, aber um auf sich aufmerksam zu machen und sich eventuell bei seinen bisherigen Followern zu bedanken, ist das sicherlich legitim. Letzteres ist die Methode der Instagram Schummler. Follower verdienen heißt schlicht und einfach, Follower kaufen. Wo, wie und warum das manche Accounts machen, kann ich mir nicht erklären und hilft auch keinem wirklich weiter. Vor allem bei Unternehmen stößt diese Methode eher auf Abneigung und führt dann meist zu keiner erfolgreichen Kooperation mehr. Ein weiterer Tipp: Es wird empfohlen mindestens ein Bild pro Tag und besser auch noch bis zu 3 Bilder am Tag auf Instagram im kleinsten Abstand von 4 Stunden zu posten. Ich weiß, das ist schwer machbar und es braucht auch wieder eine Menge Zeit und Kreativität, aber wer bspw. Instagram pushen will, dem kann ich nur raten, Fotos am Wochenende oder an einem freien Tag vorzuproduzieren.
  3. Kommentare auf Instagram: Ohne Fleiß, keinen Preis! Wie bei den Followern, erfordern Kommentare natürlich auch eine Menge Geduld. Entweder man wartet und postet weiterhin regelmäßig seine Fotos, ODER man pusht das Ganze, indem man selber aktiv kommentiert. Kommentare wie einfache Herzen oder Affen will da keiner gerne unter seinen Fotos sehen. Nehmt euch die Zeit, ließt die Bildunterschrift und geht auf das Bild oder das Geschriebene ein. Die einfachste Methode ist natürlich bei sehr großen Accounts zu kommentieren und so auf euch aufmerksam zu machen, bei Modebloggern bspw. bei Chiara Ferragni oder Kenzas (aber nur wenn ihr Bildunterschriften auf Englisch verfasst).
  4. Likes auf Instagram: Hier gilt genau dasselbe wie für die Kommentare. Aktiv, aktiver, Like-Hagel! Kein Witz. Ich kombiniere Instagram liken meistens mit Bahnfahren. Da meine Bahnfahrten meistens nicht lange sind und es sich deshalb nicht lohnt ein Buch rauszuholen, like ich dort mal eine Runde meinen Feed durch. Gerne auch mal von Instagram vorgeschlagene Bilder, da ich so auch neue Accounts kennenlerne. Das Ganze ist sehr zeitintensiv und sicherlich nichts für Leute, die nicht darauf aus sind, Likes und Kommentare zu bekommen. Für die Blogger-Szene ist Instagram allerdings mittlerweile eine wirklich wichtige Reichweite geworden (mit einem weinenden Auge) und nimmt nach und nach an Wichtigkeit zu. Nicht nur Unternehmen sind mittlerweile auf Instagram unterwegs und benutzen die App als Werbeplattform, auch Blogger kündigen dort neue Blogposts an und erreichen so eine geballte Masse.
  5. Hashtags auf Instagram: Aufmerksamkeit erlangt man natürlich auch durch die richtigen Hashtags. Für Fashionblogger haben sich da mittlerweile einige angesammelt. Jedoch, weniger ist mehr, nicht jeder potentielle Leser hat Lust sich durch 50 Hashtags á la „Stadt“, „Essen“, „Mode“, „Natur“ zu lesen. Die Hashtags sollten ausgewählt sein und auch keine typischen Tags wie bspw. „Friends“. Wenn ich den Hashtag „Friends“ eingebe, sind dort aktuell 251,917,752 Beiträge zu finden, Tendenz sekündlich steigend. Euer Bild wird also direkt untergehen und von Leuten, die nach diesem Hashtag suchen gar nicht mehr wahrgenommen werden. Für Fashionblogger gibt es bspw. folgende Hashtags: #fashionblogger #fashionblogger_de #blogger_de #ootd #outfitoftheday #fashiondaily #fashiondiaries #bloggerstyle #outfitinspo #dailylook und so weiter. Nur #outfit zu taggen lässt euch aktuell in 38,842,397 Beiträgen untergehen. Noch ein Tipp: Postet eurer Bild mit wenigen ausgewählten Hashtags, bspw. 3-5 und postet eure anderen Hashtags erst in ein Kommentar im Anschluss. Ich kenne bspw. Blogger, die sich die Hashtags in den Notizen vorschreiben und dann mit Copy Paste einfügen, so dass es ein wenig Arbeit erleichtert.

Ich hoffe, dass ich euch ein wenig mit meinen Instagram Tipps weiterhelfen konnte und ihr vielleicht den ein oder anderen Tipp umsetzen werdet. Wie gesagt, es kostet viel Zeit und Mühe, wirklich erfolgreich auf Instagram zu werden. Es wird mittlerweile ja schon gesagt, das 100,000 Follower die neuen 10,000 sind (in was für einer Welt leben wir eigentlich?), aber wer am Ball bleibt und seinem Stil und vor allem seinem Charakter treu bleibt, der wird auch so mit dem ein oder anderen Follower mehr auf Instagram auf seine ganz eigene Art und Weise erfolgreich sein. 😉 Hier könnt ihr jetzt in meinem Feed reinschnuppern und hier meinen letzten Beitrag zu „Was gehört in ein professionelles Media Kit“ nachlesen. Viel Spaß!

Follow:

9 Kommentare

  1. 4. Juni 2016 / 16:42

    Ich finde so Tipps immer sehr interessant und eigentlich kann man die nicht oft genug lesen, vor allem da sich in jedem Beitrag darüber ein neuer Tipp wiederfindet. Danke, dass du deine Tipps mit uns Lesern teilst 😉
    GLG, Tina

  2. 5. Juni 2016 / 13:53

    Hallo Clara,
    ich bin immer wieder erstaunt, welche Strategien hinter Instagram stecken. Tatsächlich muss man regelmäßig guten und stimmigen Content hochladen. Früher hab ich einfach Filter und Themen bunt gemischt und ohne viel nachzudenken hochgeladen. Inzwischen überlege ich mir tatsächlich was und wann ich es hochlade. Mein Feed sieht jetzt zwar schöner aus, ist aber nicht mehr so nah an meinem Daily-Life. Irgendwie auch schade!
    Liebe Grüße aus dem WOLF CLUB, Lisa (https://joinwolfclub.wordpress.com/)

  3. 5. Juni 2016 / 15:51

    Ich persönlich liebe Instagram-Feeds, bei denen man sieht, dass die gleiche Bearbeitung verwendet wurde, dass alles irgendwie zusammen passt und clean aussieht. Andererseits finde ich es aber auch echt krass, dass eigentlich gerade nur solche Accounts viele Follower haben. Bei mir persönlich muss es auch stimmig sein, aber ich finde FARBEN tatsächlich auch mal schön. Das Fotografierte in echt ist ja auch nicht nur schwarz-weiß bzw so überbelichtet, wie es momentan so Trend ist! 😀 Bei dir stimmt übrigens beides: Feed und Sympathie, haha! 🙂

  4. 5. Juni 2016 / 20:46

    Dein Post zum Thema Instagram ist wirklich super geworden. Ich persönlich nutze Instagram auch sehr gerne & lasse mich dort immer wieder von neuen Bildern inspirieren. Was mich persönlich ziemlich stört, ist das sich so viele Menschen Follower kaufen. Ich meine man merkt ja meistens schon wenn die Relation zu den Likes gar nicht mehr stimmt. Ich kenne ziemlich Viel Accounts, die sich Follower gekauft haben und das auch regelmäßig tun, um so weiterzukommen und das finde ich ziemlich schade. Klar bekommen viele Blogger dadurch auch mehr Kooperationen, aber das wäre es mir definitiv nicht wert. Früher war das bei Instagram echt nochmal anders, aber leider werden Menschen meistens nach irgendwelchen Zahlen oder Followern beurteilt was ich ziemlich schade finde. Dein Instagram Feed gefällt mir wirklich super gut und ich schaue sehr gerne bei dir vorbei.
    Liebe Grüße 🙂
    Measlychocolate by Patty

  5. 13. Juni 2016 / 17:59

    Mag solche Tipps wirklich sehr gerne zum Lesen 😉 Instagram ist wirklich schon eine Wissenschaft für sich und extrem wichtig für das Networking von Bloggern. Kein Wunder, dass es jetzt bald sogar ein Buch über den richtigen Umgang mit Instagram zu kaufen gibt :O! Ich stehe dem zwar etwas abschätzig gegenüber, weil ich meine, dass Content wichtiger sein sollte als Networking, aber wenn man richtig Erfolg haben will, dann geht das wohl nur über ganz viel Instagram-Professionalität 😉

    xx Ana | disasterdiary.de

    • fashionvernissage
      14. Juni 2016 / 14:44

      Vielen lieben Dank, Anna – das freut mich doch zu hören. 🙂 Echt? Ein Buch! Das ist mir neu, aber da muss ich mich wohl mal informieren…wie traurig, dass sowas auch noch zum Geschäft gemacht wird. Ich bin persönlich der Meinung, dass Content in jedem Fall wichtiger ist als Networking, allerdings das weitaus unterschätzt wird und vieles mittlerweile nur noch über Vitamin B zu Stande kommt – wirklich schade! Also heißt es wohl für uns weiter (wenn der Blog zusätzlich gestärkt werden soll) – Hallo Instagram!

  6. 9. September 2016 / 16:05

    Super Tipps, Danke! Ich werde Sie mir ab jetzt zu Herzen nehmen. Viel Erfolg auch weiterhin mit deinem Blog. Sieht super aus!

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