Do what you love, Praktika | Tipp

Praktika. Und alle predigen immer, dass man davon nie genug absolvieren kann. Recht haben sie sicherlich, aber möchte man wirklich seine ach so wertvollen Semesterferien dafür aufopfern? Ich schon – und ich habe es auch gemacht. Nicht nur, weil es gut auf dem Lebenslauf aussieht, auch weil es für die Selbstfindungsphase sicherlich ein weiterer geschaffter Meilenstein ist. Da ich momentan Journalismus und Unternehmenskommunikation studiere und ich gerne beide Felder abdecken und weiterhin erforschen möchte war ich im Februar/März bei dem Fernsehsender phoenix in der Pressestelle tätig.

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Mein Praktikum in der Pressestelle

Erster Eindruck: Oh Gott, oh Gott – Politik, Wirtschaft, anspruchsvoll! Ja, das war es sicherlich. Aber wir würden uns nicht anspruchsvollen Aufgaben stellen, wenn man später nicht auch etwas erreichen möchte. Was meine typischen Aufgaben waren? Programmhinweise schreiben, einstellen in die Presselounge, twittern, telefonieren, Bilder organisieren, Nachrichten/Interviews/Sendungen auswerten, Pressespiegel, Kontakt zu PR und Fernsehzeitschriften, promoten eigener Formate…und und und.

 

Ihr seht, die Leute aus der Pressestelle haben genug zu tun. Vor allem wenn weltbewegende Ereignisse geschehen, Politiker XY wieder für Schlagzeilen sorgt oder Proteste stattfinden..

 

Meine Kollegen waren super, die Arbeitsatmosphäre ebenfalls und die Arbeit im Großen und Ganzen sehr interessant. Ich habe sicherlich einiges mitnehmen können aus diesem Praktikum, sei es auch nur die Routine jeden morgen um die gleiche Uhrzeit aufstehen zu müssen und jeden Abend spät nach Hause zu kommen und einen kompletten Haushalt zu organisieren. Hallo Arbeitswelt! 
Das Praktikum hat mir gezeigt, dass ich in einer Pressestelle sicherlich gut aufgehoben wäre, aber der pure Journalismus mich trotzdem sehr reizt. Deshalb geht es für mich ab dem 1. Juli auch erst mal für mein Praxissemester nach Hamburg. Mehr dazu in einem anderen Post! 🙂

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