Der Hochleistungsmensch

Ihr Lieben! Der Titel lautet “Der Hochleistungsmensch”. – Ich weiß nicht was ihr nun erwartet habt, aber ich muss mich mal ein bisschen beschweren. Was mir immer mehr auffällt; in der heutigen Zeit wird alles unter Druck und Hochleistung erledigt. Alles muss schnell schnell gehen, aber dennoch GROßARTIG ausgeführt werden. Ich sehe es bei Bekannten auf der Arbeit, bei meiner Familie, und bei mir selbst.
Aber um Dinge schnell zu erledigen und wirklich alles zu geben braucht man ja auch eins: Das Talent dazu, Ausdauer und Motivation. Aber wie kann ich alle drei Dinge erfüllen? Es wird immer mehr gefordert, aber weniger gegeben. 

Immer mehr Menschen machen eine Ausbildung oder studieren. Die Lehre geht dabei völlig unter. Da steht doch tatsächlich in den Zeitungen: “Viele Lehrplätze noch zu haben”, aber wieso wundert sich hier keiner? – Die Lehre reicht nunmal für den heutigen Hochleistungsmensch nicht mehr aus. Er denkt sich: “Ich mache lieber eine Ausbildung, da werde ich eher einen Job sicher haben”. 
Falsch gedacht. So viele Menschen mit Ausbildung werden nicht übernommen, kriegen später keinen Job. Genau so gehts auch uns Studenten. Viele studieren, um später auf der Straße zu stehen. “Aber studieren muss man doch heutzutage” , kriege ich dann öfters zu hören. Ja? – sehe ich nicht so. Als Student wird das Leben nicht einfacher. Der Kampf, um eine Wohnung ist groß, Vermieter wimmeln dich immer ab, weil du ja “nur” eine Bürgschaft vorweisen kannst und nicht dein eigenes festes Einkommen. Na vielen Dank. Potential wird also gefördert, wie man sieht. Aber erstmal Student zu werden, ist auch ein großer Schritt. Mein eigentlicher Wunsch war es immer gewesen, Medizin zu studieren. Joa, könnte ich auch machen. In Maastricht oder beim Bund. Mit einem Schnitt von 2,4 sich heute ein Traumfach an seiner Traumuni auszusuchen kann man vergessen. Aber wieso ich eigentlich 2,4 habe? – Ich denke nicht, dass es daran liegt weil ich “schlecht” bin. Wann fängt eigentlich “schlecht” an? Schwer einzuschätzen. Ich denke keiner ist schlecht. Wenn man etwas wirklich will, und auch das Talent dazu hat, dann sollte man es machen dürfen. Falsch gedacht. Mit 2,4 habe ich einige Uni-Absagen bekommen. Gut, ich muss gestehen, ich habe mich auch nur an meinen Wunschunis beworben. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Aber wenn ich nun wirklich studieren will, muss ich mir eine NC-freie Uni suchen. Schade, ich dachte wirklich dass ich eines Tages mal Leben retten könnte. 
Aber um nun in meiner Traumstadt studieren zu können, werde ich auf eine private Hochschule gehen. Danke Oma, dass du mir das ermöglichen kannst. Ist nämlich eigentlich eher ein Träumchen. 
Ich glaube ich habe jetzt so wirr und so viel geschrieben, dass ich jetzt selber verwirrt bin. 😀
Ihr Lieben, das waren nur ein Paar meiner Gedankengänge, eigentlich wollte ich euch nur meine neuen Schuhe zeigen. 😉
 
Von mint&berry aus dem Zalando-Outlet 19,95€ 🙂 <3
 
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Bis Morgen!
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11 Kommentare

  1. 12. September 2013 / 11:21

    ich finde das so hart dass man mit 2.4 “schlecht” sein soll. glaub mir in meinen augen ist das ein super schnitt. ich hatte 3.2 und habe nie den studiengang bekommen den ich wollte. nach 4 wartesemestertn , jede menge praktika die passen, kam ich doch noch in die sparte in die ich wollte 🙂

    • Clara D.
      12. September 2013 / 18:56

      Ja, sehe ich genau so! Na du glückliche! Dann wünsche ich dir viel Erfolg. 🙂

  2. deutsch literat
    12. September 2013 / 11:34

    2.4 ist doch supi… mal ehrlich: welcher Abiturient hockt sich lieber vor die Bücher, als mit Freunden raus zu gehen??? Ich kenne/kannte keinen… wenn ich an unser Bildungssystem denke, kann ich eh nur mit den Augen rollen!

    P.S. Die Schuhe sind toll!!! 🙂

    Liebe Grüße, Sani

    • Clara D.
      12. September 2013 / 18:57

      Jaaa, ganz meiner Meinung! 😀 Danke 🙂

  3. Svetlana
    12. September 2013 / 12:53

    ich finde das ja total bescheuert, wie ihr das in deutshcland geregelt habt mit dem nc. ich brauch nur in meine klasse schauen: da hatten einige eienn schnitte von 1,0, 1,2 oder so und tut mir leid, die sind im leben aufgeshcmissen. ich selber hatte einen von 1,5 und bei mir im studium läufts auch nicht rund. eine maturaschnitt sagt doch ncht über die intelligenz aus!

    heißt das, dass du nun medizini studieren wirst? 🙂

    lg
    svetlana von Lavender Star

    • Clara D.
      12. September 2013 / 18:59

      Auf jeden Fall, kann ich dir nur zustimmen…! Naja! Medizin werde ich leider nicht studieren, aber dafür meine direkte Zweitwahl: Journalismus und Unternehmenskommunikation. 🙂

    • Clara D.
      13. September 2013 / 8:25

      Hihi, das stimmt wohl. 🙂 Ach jaaa, die sind aber auch wirklich Geschmackssache! Wusste schon, dass einige die nicht so toll finden werden 😀 – Meine Mami hasst sie beispielsweise. 😛

  4. 13. September 2013 / 8:33

    Die Medizin-Diskussion hatte ich vor ein paar Tagen auch wieder mit einem Freund. Er nimmt jetzt einige Umwege in Kauf, macht erst eine Ausbildung im Krankenhaus, sammelnt Wartesemester und studiert dann wohl tatsächlich in Holland. Ich bewundere das sehr, finde es aber natürlich auch schade, dass es ihm so schwer gemacht wird. Ich habe noch ein Jahr Studium vor mir und bin froh, wenn es vorbei ist. 😀

    Hier ist übrigens das Rezept für den Dip:
    http://www.chefkoch.de/rezepte/876081193044684/1a-Guacamole-Dip.html

    Allerliebste Grüße!

  5. Jela Egbe
    13. September 2013 / 16:15

    Das Outfit gefällt mir richtig gut. 🙂

    Liebe Grüße jelaegbe.blogspot.de

  6. Julietta
    13. September 2013 / 18:13

    Hallo,
    Es gibt ja die Möglichkeit, dass du erstmal ein anderes Studium machst und wenn du ein Bachelorstudium mit einer sehr guten Note abschließen kannst, könntest du in Medizin per Zweitstudinbewerbung einen Platz bekommen. Wenn man bereits ein anderes Studium abgeschlossen hat, zählt für ein Zweitstudium nicht mehr die Abiturnote.
    Ich denke, dass wäre aber nur was, wenn du es wirklich dein größer Traum ist Ärztin zu werden.

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