Low Budget Trip to Mailand – Tipps und Tricks für eine günstige Reise | Travel

Zurück aus Mailand bin ich schon auf meinem nächsten Abenteuer gewesen – wir sind gut in Marrakech, Marokko, angekommen und haben das sonnige und warme Wetter genossen, die für uns neue Kultur, das leckere Essen und die liebe Gastfreundschaft der Marokkaner. Wie bereits versprochen wollte ich euch noch eine Kostenaufstellung und alle Tipps und Tricks für einen Low Budget Trip nach Mailand zusammenfassen, da wir ja wirklich günstig weggekommen sind. Für vier Tage haben wir für Anreise und Hotel inkl. Frühstück gerade mal 95 Euro pro Person bezahlt!

Die Flugsuche ist der Anfang zur perfekten Planung

Einen günstigen Flug ins Land oder in die Stadt der Wünsche zu finden, ist der Anfang für einen gelungenen Low Budget Trip. Wir haben nicht lange gezögert und sind zu den üblen Verdächtigen auf die Webseite gegangen und haben uns dort umgeschaut. Wenn man früh genug Bescheid weiß, wo man hin möchte und vor allem wann, dann kann man richtig günstige Schnäppchen ergattern. So haben wir für zwei Personen nach Mailand hin und zurück nur 50 Euro mit Ryanair bezahlt. Also ungefähr 12,50 Euro pro Flug. Genau nach Mailand sind wir nicht geflogen, sondern nach Bergamo, aber abgesehen davon, dass diese Stadt auch ein schönes Fleckchen ist und man mit genug Zeit auch noch dort schöne Orte entdecken kann, hat die Fahrt in die Innenstadt mit einem Shuttle Bus weniger als eine Stunde gedauert und gerade mal 5 Euro gekostet. Das war es uns auf jeden Fall wert, denn die Fahrt findet in einem angenehmen Reisebus statt und endet direkt am Mailand Hauptbahnhof. Zudem fährt der Bus alle 15 Minuten, so dass man nicht viel Zeit einplanen muss, wenn man ihn einmal verpasst hat.

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Die Hotelsuche, Lage, Preis und Komfort

Das richtige und vor allem auch günstige Hotel haben wir ganz spontan entdeckt. Sobald wir den Flug gebucht hatten, haben wir uns Zeit bei der Hotelsuche gelassen und gerade mal vier Tage vor Anreise für einen Unterschlupf gesorgt. Uns war erstmals nur die Lage wichtig, wir wollten in der Nähe des Hauptbahnhofes sein, damit wir den Bus und die Innenstadt gut erreichen konnten. Für gute Reisetipps und Hotelempfehlungen kann ich euch auch den Blog von Lastminute empfehlen – dort kann man beispielsweise nachlesen, was man während Zwischenstopps machen kann, was man in verschiedenen Städten gesehen haben sollte und wie man vor Ort Preise verhandeln kann. Also richtig gute Expertentipps für einen Low Budget Trip oder die nächste Reise. Ihr könnt dort zum Beispiel eine günstige Pauschalreise nach Italien buchen, wenn euch das Zusammenstellen zu anstrengend ist!

Wir haben uns in Mailand für ein Bed and Breakfast entschieden, welches “I am Here” hieß. Dort haben wir uns ein Altbau-Appartment fünf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt mit zwei weiteren Paaren geteilt. Gesehen haben wir die Anderen kaum, also war genug Privatsphäre gegeben. Wir hatten also italienisches Frühstück in einer Art Gemeinschaftsraum, ein Zimmer mit Doppelbett, einen Balkon, Toaster, Wasserkocher, Waschmaschine und ein Badezimmer und haben gerade mal 70 Euro pro Person für 3 Nächte bezahlt, was in Mailand wirklich mehr als ein Schnäppchen ist.

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Low Budget Tipps um Mailand zu erkunden

Flug und Hotel sind gebucht, ihr seid in Mailand angekommen, aber wie kann man vor Ort noch einiges an Geld sparen? Da wir Mittags angekommen sind, haben wir unsere Koffer erstmal im Hotel abgestellt und uns frisch gemacht. Auf dem Weg zum Bahnhof kam uns die Idee, ein Ticket für einen sogenannten Hopp on and Off Bus zu kaufen. Zwar war das mit 25 Euro pro Person vielleicht nicht allzu günstig, aber es hatte einen großen Mehrwert. Wir konnten knapp drei Tage damit fahren, nämlich 48 Stunden lang, es gab drei Linien, die Blaue, die Rote und die Grüne. Wir konnten somit komplett Mailand mit Guide sehen, einiges über Orte und Kultur lernen und sogar außerhalb mit der grünen Linie noch einiges an Informationen mitnehmen. Hätten wir dieses Ticket nicht gehabt, wären wir sicherlich nicht zur weltbekannten Pferderennstrecke gefahren und hätten uns das Stadion von AC Mailand und Inter Mailand angeschaut. Der Vorteil an solchen Bussen ist auch, dass man beispielsweise am Dom, an einem Museum, in der Innenstadt oder an der Shoppingmeile aussteigen kann. Zusätzlich natürlich nicht an vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. Man muss sich nicht mit lästigen Fahrplänen für Bahn und Bus rumschlagen und kann vom Deck des Busses noch tolle Fotos machen.

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Für das Päuschen zwischendurch? Essen in Mailand ist teuer, vor allem in Touristen Gegenden. Entweder man geht in einen Supermarkt und holt sich da ein paar Stullen oder etwas kleines zum Snacken zwischendurch, wie Obst, Müsli Riegel, das ein oder andere Schokolädchen, oder man geht in eine Seitenstraße und versucht dort ein lokales Restaurant ausfindig zu machen. So haben wir beispielsweise für einen Mittagstisch mit drei Gängen und Wasser 10 Euro pro Person bezahlt. Am Dom hat allein schon eine Pasta Napoli, also Spaghetti mit Tomatensoße 9,50 Euro gekostet. Wasser haben wir uns immer morgens im Hotel von einem Wasserspender abgefüllt und dann in die Stadt mitgenommen. Gefrühstückt haben wir auch einmal außerhalb, da wir das Ganze Weißbrot doch nicht mehr sehen konnten: Kostenpunkt außerhalb der Touri Gegenden waren 5 Euro pro Müsli Schale mit Obst und Joghurt. Der Latte Macchiato und der Cappuccino jeweils 2 Euro.

Wer Kaffee genau so sehr liebt wie ich, hat Glück. Italienischer Kaffee ist gut und günstig und gerade deshalb trinken die Italiener ihn wahrscheinlich auch en masse! Aber aufgepasst: Wer einfach nur einen Kaffee bestellt, bekommt meistens einen ganz normalen Espresso, denn das ist für die Italiener ihr Lebenselixier.

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Und jetzt packt eure Koffer und lasst euch inspirieren! Bald wird ein weiterer Travel Post über Marrakech erscheinen, auf den ich mich besonders freue!