Was gehört in ein professionelles Media Kit? | Blogger Basics

Spätestens wenn man professionell bloggen und zusätzlich mit dem Bloggen auch noch Geld verdienen möchte, sollte man ein gut strukturiertes und inhaltlich ansprechendes Media Kit besitzen. Ein Media Kit dient dazu, potentiellen Zusammenarbeiten mit Unternehmen einen ausführliches Eindruck über die Website und den Autor zu geben. Was für mich persönlich in ein Media Kit alles reingehört, dass verrate ich euch jetzt.

Was gehört alles in ein Media Kit?

Aller Anfang ist schwer, so war es auch für mich damals, als ich mit dem Bloggen angefangen habe. Zu diesem Zeitpunkt interessierte mich der wirtschaftliche Faktor eines Blogs nicht und ich behandelte meinen Blog eher wie ein schlecht geführtes Tagebuch: Beschwerden über meine Schularbeiten, Fotos von mir und meinen Freunden, Errungenschaften vom Shopping Tag mit meiner Mutti und das ein oder andere Outfit, welches wir im Garten abfotografiert haben. Mit der Zeit wurde mein Blog immer strukturierter, er bekam eine gewisse Regelmäßigkeit und erste Unternehmen kamen auf mich zu und fragten nach Zusammenarbeiten. Zusammenarbeiten bei denen nach meinen Media Kit gefragt wurde. Media Kit? Das war für mich damals ein Fremdwort. Freund Google musste ran und ich sah schnell, dass ich mit der Situation und dem ganzen Input minimal überfordert war. Ich sammelte also alle Informationen, würfelte sie zusammen und so entstand mein erstes Media Kit. Wie ich bereits erwähnte, aller Anfang ist schwer, mein erstes Media Kit sah aus wie…das Chaos schlichtweg, aber so wie mein Blog sich entwickelte, tat es auch mein Media Kit. Mehr Struktur, mehr Inhalt, mehr Durchdachtes. Der Inhalt eines Media Kits ist natürlich auch abhängig von der Persönlichkeit hinter dem Blog, aber kann euch einiges auflisten, was in einem Media Kit nicht fehlen darf. Im Groben müssen Angaben über die Person, über den Blog, über die Reichweite und über Möglichkeiten der Zusammenarbeit in ein Media Kit. Die ausführliche Auflistung könnt ihr jetzt nachlesen.

Ausführlicher Inhalt eines gut strukturierten Media Kit

Alles über den Autor

  • Wer bist Du, evtl. auch: Wer steckt hinter dem Team
  • Hobbies
  • Bloggst Du hauptberuflich?
  • Warum bloggst Du
  • Auf welchen Kanälen bist Du vertreten (Instagram, Twitter, Facebook, Youtube, Pinterest,…)

Alles über den Blog

  • Launch des Blogs (evtl. Entwicklung Deines Blogs)
  • Posts: Wann und wie oft
  • Themen des Blogs

Reichweite des Blogs: Fakten und Zahlen

  • Monatliche Seitenaufrufe
  • Monatliche Unique Visitors
  • Monatliche Sitzungen und Verweildauer
  • Follower auf den Social Media Kanälen
  • Demographische Daten Deiner Leser

Bilder 

  • Aussagekräftige Bilder von Dir, dem Blog und den Themen
  • Bilder von Events
  • Evtl. Bilder von Kooperationen

Presse 

  • Medienerwähnungen wie Zeitungsartikel, Nennungen auf bekannteren Blogs, Interviews etc.

Ehemalige Kooperationspartner

  • Auflistung von Kooperationen, die Dich widerspiegeln

Service

Um erste Eindrücke für potentielle Zusammenarbeiten zu zeigen

  • Was bietest Du an und was nimmst Du dafür?
  • Beispiele: Sponsored Posts, Giveaways, Banner, Textlinks, Social Media
  • Evtl. Preise und Preise für Bundles

Kontaktdaten

Wenn man Dich erreichen soll, lass Deine Email, Deine Adresse, eventuell auch Deine Telefonnummer da.

Design

Nicht nur der Inhalt eines Media Kits ist wichtig, sondern auch das Design. Es sollte nicht billig wirken und Deinen Blog-Charakter und Dich selbst widerspiegeln. Wenn Du ganz ahnungslos und umkreativ bist, dann hol Dir ein wenig Hilfe. Ich finde beispielsweise, dass man bei Pages auf dem Macbook schon einiges selber machen kann.

Weitere Blogger Basics könnt ihr hier nachlesen: 5 SEO Tipps, oder bei Julia 10 Ideen für deinen nächsten Blogpost  und bei Vita wie du deinen Blog als Gewerbe anmeldest. Bei Brini könnt ihr nachlesen, wie ihr ein Blog Backup erstellt!

Follow:

11 Kommentare

  1. 21. Mai 2016 / 13:34

    Sehr schöner Bericht, ich habe noch kein Media Kit. Bin da auch etwas überfordert.

    Lg Jasmin

  2. 21. Mai 2016 / 16:23

    Seitdem ich mein Media-Kit habe arbeite ich unendlich gerne damit. Ich bin richtig stolz das immer mit schicken zu können und freue mich jedes Mal die Zahlen zu aktualisieren 😀

  3. 21. Mai 2016 / 16:31

    Toller und sehr informativer Post! Ich möchte mir demnächst auch mein erstes Media Kit zusammenstellen und bin schon gespannt, ob ich das so hinkriege wie ich es mir wünsche^^

    Liebste Grüße,

    Moni von http://monisrosawolke.com

  4. 21. Mai 2016 / 18:18

    Wow, richtig guter und ausführlicher Beitrag – habe ich mir direkt abgespeichert 🙂
    Danke für die Tipps!

    Alles Liebe,
    Lara

    http://www.lara-ira.de

  5. 22. Mai 2016 / 15:55

    Super Beitrag! Und genial, dass du so nen alten Artikel von mir gefunden hast 😀 😀 (habe den ja selbst schon fast vergessen!)
    Habe mein Media Kit mit Powerpoint erstellt, eignet sich da auch super für 🙂 Und habe glaube alles, was du aufgelistet hast, auch drin 🙂 Preise hab ich aber weggelassen, bespreche das immer lieber persönlich (bzw. via Mail :D)

    Liebe Grüße,
    Vita

  6. 18. September 2016 / 18:18

    Super Post, den hab ich mir gleich mal als Lesezeichen angelegt! Besitze nämlich leider derzeit noch kein Media-Kit, wollte mich da aber jetzt wirklich mal dransetzen! Darf ich fragen ob du deins einfach mit PP erstellt hast oder lieber ein anderes Tool verwendest?

    Alles Liebe,
    Linn

    • fashionvernissage
      18. September 2016 / 18:35

      Hallo liebe Linn, ich danke dir für deinen lieben Kommentar. 🙂 Ich persönlich habe mein Media-Kit mit Pages über mein MacBook erstellt, das funktioniert ähnlich wie PP! PP würde ich daher auch empfehlen, kommt auch immer gut an. Hauptsache dynamisch und nicht nur ein langweiliges Word Dokument. 😀

      Liebe Grüße
      Clara

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.