Pinterest für mehr Reichweite auf dem Blog: Pinterest Guide | Blogger Basics

Pinterest für mehr Reichweite auf dem Blog nutzen? Ja, das geht. Und ja, ich nutze es auch. Allerdings gab es auch einiges, was ich dazu lernen musste, um Pinterest optimal nutzen zu können. Was ihr neben pinnen und sammeln von Inspirationen noch alles anstellen könnt, das habe ich in meinem Pinterest Guide aufgeschrieben.

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Was ist Pinterest und was kann es?

Bevor man nun Dinge über Pinterest lernt, habe ich eine Kurzzusammenfassung für euch, was Pinterest überhaupt ist und was es kann: Pinterest ist eine Webseite, die als Suchmaschine für Bilder und somit auch Inspirationen dient. Nutzer teilen dort Bilder (meist aus dem Web), welche dann von anderen Nutzern, die Gefallen daran finden, auf ihren Pinnwänden geteilt werden (repin).  So kam wahrscheinlich auch der Name „Pinterest“ zustande. Pin steht für „anheften“, „festpinnen“ und Interest bedeutet Interesse. Ich muss gestehen, früher ging ich immer davon aus, dass Pinterest eher was für Mum oder DIY Blogs ist, aber ich konnte mich vom Gegenteil überzeugen. Spätestens wenn das Bild, welches man bei Instagram gepostet hat, wieder total im Feed untergegangen ist, kommt Pinterest ins Spiel: Ihr könnt eure Bilder und Boards dort ebenfalls mit Keywords versehen und dafür sorgen, dass diese gut gerankt werden. Das seht ihr daran, dass diese selbst in der  Google Suche meist oben angezeigt werden. Und jetzt kommen wir zu eurem Pinterest Guide.

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So starte ich mit Pinterest und erzeuge mehr Blog-Reichweite

Was brauche ich nun, um mit Pinterest für meinen Blog richtig durchzustarten? Fangen wir mit einem Pinterest Profil an. Wie auf allen anderen Social Media Kanälen, sagt das Profil eine Menge über die Person dahinter aus. Follower wollen wissen, woher man kommt, was man mag und welche Interessen man verfolgt. Startet mit einem Profil und einem Profilbild, ein paar Fakten über euch und eure Themen. Ich empfehle diese auf Englisch zu schreiben, da Pinterest nun mal sehr international ist. Ihr könnt dann noch den Link zu euren Social Media Kanälen hinzufügen und natürlich zum Impressum. Bevor es dann so richtig losgeht, empfehle ich euch den Pin It Button sowohl für euren Browser zuzulegen, als auch für euren Blog. Auf dem Blog über WordPress empfehle ich zusätzlich das Plugin „jQuery Pin It Button For Images“, einen Pinterest Hover-Button. Ihr könnt auch gerne mal einen Blick auf mein Pinterest Profil werfen.

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Pinterest Guide: Verifiziert eure Website auf Pinterest

Um nun richtig durchstarten zu können, rate ich euren Blog als Unternehmensprofil bei Pinterest laufen zu lassen. Nach der Registrierung bietet euch Pinterest an, einen Codeschnipsel in die Website einzufügen und somit euren Blog zu verifizieren. Ihr erhaltet (wie bei Facebook) ein Häkchen neben dem Profilkopf. Das ist positiv für den Vertrauensaufbau von Nutzer und Marke und bietet euch auch noch einige andere Aspekte, wie analytische Daten über Zielgruppenreichweite. Außerdem könnt ihr durch die Analytics sehen, welche Boards die meiste Reichweite erzeugen und welche ihr pushen solltet.

Aktivieren von Rich Pins: Mehr Reichweite auf dem Blog durch Pinterest 

Was sind „Rich Pins“ und wofür brauche ich diese? Rich Pins verfügen über zusätzliche Informationen direkt auf dem Pin. Es gibt tatsächlich sechs Arten von Rich Pins, nämlich Apps, Filme, Rezepte, Artikel, Produkte und Orte. Um Rich Pins zu aktivieren müsst ihr euch bei Pinterest dafür bewerben. Euer Logo wird dann mit in den Pin übernommen und beim Vergrößern des Pins angezeigt. Foodblogger können so übrigens ihr Rezept auch gleich unter den Pin setzen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass eure Pins so automatisch höher gerankt werden und die Möglichkeit bekommen öfter geteilt und kommentiert zu werden. Ein Beispiel, wie ihr einen Rich Pin unterscheiden könnt, zeige ich euch jetzt.

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Optimiere deine Bilder für Pinterest: Bilder auch für Pinterest benennen

Bilder wollen auf Pinterest gefunden werden und das können sie nur, wenn sie richtig dafür ausgelegt sind. Es ist nicht nur für SEO auf dem Blog wichtig, sondern auch für die Bilder Suchmaschine Pinterest. Benennt eure Fotos vor dem Upload mit sinnvollen Keywords, wie bspw. für meine Mode-Bilder: „Fashionblog-Streetstyle-Outfit-Fashion-Week-Berlin“. Für Pinterest hat das auch den Vorteil, dass wenn Leser eure Pins teilen, die Pin-Beschreibung automatisch hinzugefügt wird. Fotos im Hochformat, Grafiken und Collagen kommen übrigens am Besten an. Auch Hashtags dürfen gerne in der Bildunterschrift, aber in Maßen, verwendet werden.

 

Mehr ist Mehr. Erstelle viele Pinnwände für mehr Reichweite

Das ist wohl einer der besten Tipps, die ich jemals bekommen habe. Früher habe ich selten gepinnt und war eher nur ein Inspiratonen-Sammler. Seitdem ich regelmäßig pinne und das auch noch zu Genüge bemerke ich den Anstieg meiner Reichweite. Erstellt also viele unterschiedliche Boards (auch hier empfehle ich englische Titel zu verwenden), zum Beispiel „Food“, „Sweets“, „Healthy Food“, „Streetstyle“, „Hair“, „Make-Up“, „Kitchen“, „Bathroom“, etc., um mehr Zielgruppen abzudecken und ein buntes Spektrum an Pins zu präsentieren. Ich habe nun von vielen gehört, dass man mindestens 50 Pins pro Board anlegen sollte und 5-10 neue Pins pro Tag pinnen sollte, minimum! Außerdem sollte man, wie auch bei Instagram, aktiv sein, herzen, kommentieren und repinnen.

Motivwahl für Pinterest Bilder

Die Motivwahl für Pinterest Bilder ist ein eher strittiges Thema, da es natürlich auch vom Geschmack des Nutzers abhängig ist. Generell wird geraten keine Selfies zu posten (die gibt es auf Instagram wie Sand am Meer) und auf eher ruhigere Hintergründe zu achten. Momentan total im Trend sind auf Pinterest Bilder mit Schriftzügen, die verraten um was es geht. Sei es das man dass man einen Rezept Titel oder eine DIY Idee auf dem Bild benennt. Es werden generell Bilder mit mehreren Farben und nicht nur einer dominierenden öfters geteilt und mit einer hohen Farbsättigung. Eine spannende Grafik dazu gibt es bei Curalate.

Gruppen-Boards olé

Davon habe ich nun schon viel zu oft gehört, aber es bspw. noch nie ausprobiert. Auf Gruppen-Boards kann man zusammen zu einem bestimmten Thema pinnen und Ideen austauschen. Der Vorteil ist dabei, dass nicht nur deine eigenen Follower dem Board folgen, sondern auch die Follower der anderen Blogger. Somit ist die Reichweite natürlich viel höher. Also wer Lust hat, ein Gruppen-Board zu starten, der melde sich – ich bin bereit! 😉 Und damit endet mein kleiner Pinterest Guide auch schon.

Meine persönlichen Lieblingsmenschen auf Pinterest:

Madmoisell

Ohh Couture

Viktoria with K

The Kaisers

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Nutzt ihr Pinterest auch so gerne wie ich? Ich hoffe mein Pinterest Guide konnte euch ein wenig auf die Sprünge helfen! Einen weiteren hilfreichen Beitrag zu diesem Thema findet ihr bei der lieben Mic. Und einen weiteren bei der lieben Susanne!

Lasst mir doch gerne auch in den Kommentaren euer Pinterest Profil da!